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KLASSE 10 · LERNWISSEN

Abschlussvorbereitung: Verbformen und Zeitbezüge im Lettischen

So funktioniert es

Im Lettischen sind die Verbformen entscheidend, um Zeitbezüge wie Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft korrekt auszudrücken. Dabei zeigen die Formen meist auch die Person an, allerdings nicht immer mit sechs vollständig unterschiedlichen Endungen: Besonders die 3. Person Singular und Plural ist oft formgleich. Zum Beispiel: ‹es eju› (ich gehe, Präsens), ‹es gāju› (ich ging, Vergangenheit), ‹es iešu› (ich werde gehen, Futur), aber ‹viņš raksta› und ‹viņi raksta› haben dieselbe Verbform. Die richtige Wahl der Verbform ist wichtig, besonders in längeren Sätzen oder in Texten mit mehreren Zeitebenen.

Merke
Im Lettischen wird die Zeitform eines Verbs durch Endungen und teilweise auch durch Stammveränderungen ausgedrückt. Im Präsens stehen zum Beispiel Formen wie ‹rakstu›, ‹raksti›, ‹raksta›, im Vergangenheitstempus Formen wie ‹rakstīju› oder ‹rakstīja› und im Futur zum Beispiel ‹rakstīšu›, ‹rakstīsi›, ‹rakstīsim›, ‹rakstīsiet› sowie in der 3. Person ‹rakstīs›. Beispiel: ‹viņš raksta› (er schreibt), ‹viņš rakstīja› (er schrieb), ‹viņš rakstīs› (er wird schreiben).

Ein Beispiel

Welche Form ist das Präteritum von ‹es lasu› (ich lese)?

Die korrekte Präteritumform ist ‹es lasīju›.

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Eigene Erklärung und eigene Übungsaufgaben von AmyMath. Fachlicher Bezugsrahmen: Lettisch. Die Themenzuordnung kann je Bundesland abweichen.