Häufige Reflexivformen und ihre Satzfunktion im Lettischen
So funktioniert es
Im Lettischen enden reflexive Infinitive meist auf ‹-ties›, z. B. ‹mazgāties› oder ‹satikties›. In finiten Formen erscheinen je nach Person und Zeit reflexive Endungen wie ‹-os›, ‹-as›, ‹-amies› oder in der Vergangenheit ‹-ās›, z. B. ‹es mazgājos›, ‹viņš mazgājas›, ‹viņš mazgājās› und ‹mēs satikāmies›. Reflexivformen können ausdrücken, dass das Subjekt auf sich selbst handelt, dass mehrere Personen etwas gegenseitig tun oder dass eine Handlung mittel- bzw. passivähnlich geschieht, z. B. ‹durvis veras vaļā›. Reflexivpronomen wie ‹sevi›, ‹sev› und ‹sevis› werden verwendet, wenn das Verb selbst nicht reflexiv ist oder eine bestimmte Rektion verlangt.
Verwende ein Reflexivverb, wenn die Handlung auf das Subjekt zurückgeht oder gegenseitig ist, z. B. ‹Viņa ģērbjas› oder ‹Skolēni satiekas›. Verwende ein Reflexivpronomen, wenn ein nichtreflexives Verb trotzdem auf dieselbe Person zurückverweist, z. B. ‹Viņa paskatījās uz sevi› oder ‹Viņa nopirka sev grāmatu›. Nach Präpositionen und Verben richtet sich der Kasus des Pronomens.
Ein Beispiel
Welches Verb ist reflexiv: ‹mazgāties›, ‹smaidīt›, ‹lasīt› oder ‹rakstīt›?
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Zur Lerneinheit →Eigene Erklärung und eigene Übungsaufgaben von AmyMath. Fachlicher Bezugsrahmen: Lettisch. Die Themenzuordnung kann je Bundesland abweichen.
