KLASSE 9 · LERNWISSEN
Häufige Partizipien im Lettischen: Erkennen und Zuordnen
So funktioniert es
Im Lettischen heißen Partizipien ‹divdabji›. Häufige Formen in Schultexten sind das aktive Präsenspartizip wie ‹lasošs›, das aktive Partizip der Vergangenheit wie ‹izlasījis› und das passive Partizip der Vergangenheit wie ‹rakstīts›. Adjektivisch gebrauchte Partizipien stimmen mit ihrem Bezugswort in Genus, Numerus und Kasus überein, z. B. ‹lasošā meitene› oder ‹rakstītā vēstule›. Daneben gibt es adverbiale Formen wie ‹lasot›, die eine Begleithandlung ausdrücken und nicht an ein Nomen angeglichen werden.
Merke
Bilde Partizipien passend zum Verb und zur Satzfunktion. Häufige Schulmuster sind das aktive Präsenspartizip auf ‹-ošs/-oša›, z. B. ‹rakstošs›, und das passive Partizip der Vergangenheit auf ‹-ts/-ta› bzw. in bestimmter Form ‹-tais/-tā›, z. B. ‹rakstīts› und ‹rakstītā›. In Sätzen wie ‹lasošā meitene smaida› oder ‹rakstītā vēstule tika nosūtīta› muss die Form zum Bezugswort passen.
Bilde Partizipien passend zum Verb und zur Satzfunktion. Häufige Schulmuster sind das aktive Präsenspartizip auf ‹-ošs/-oša›, z. B. ‹rakstošs›, und das passive Partizip der Vergangenheit auf ‹-ts/-ta› bzw. in bestimmter Form ‹-tais/-tā›, z. B. ‹rakstīts› und ‹rakstītā›. In Sätzen wie ‹lasošā meitene smaida› oder ‹rakstītā vēstule tika nosūtīta› muss die Form zum Bezugswort passen.
Ein Beispiel
Welches Partizip passt im Satz: ‹___ vēstule tika nosūtīta vakar.›
Richtig ist ‹rakstītā›, weil das Partizip als Attribut zu ‹vēstule› steht und im Nominativ Singular Femininum übereinstimmt. ‹Rakstošā› bedeutet ‚schreibend‘ und passt nicht zu einem Brief.
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Zur Lerneinheit →Eigene Erklärung und eigene Übungsaufgaben von AmyMath. Fachlicher Bezugsrahmen: Lettisch. Die Themenzuordnung kann je Bundesland abweichen.
