KLASSE 8 · LERNWISSEN
Modalität mit häufigen Verben und Infinitiv im Lettischen
So funktioniert es
In der lettischen Sprache wird Modalität oft durch Verben wie ‹varēt› (können), ‹drīkstēt› (dürfen), ‹vajadzēt› bzw. die häufige Form ‹vajag› (müssen, sollen, brauchen) und ‹gribēt› (wollen) ausgedrückt. Nach solchen Verben folgt häufig ein Infinitiv, z. B. ‹Es varu lasīt›. Das finite Verb wird nach Person und Zahl angepasst, der Infinitiv bleibt unverändert. Auch ‹mīlēt› kann mit einem Infinitiv stehen, bezeichnet dann aber eher Vorliebe oder Gewohnheit als eigentliche Modalität.
Merke
Nach Verben wie ‹varēt›, ‹drīkstēt›, ‹vajadzēt›/‹vajag› und ‹gribēt› steht im Lettischen der Infinitiv des Hauptverbs. Das finite Verb wird konjugiert, der Infinitiv bleibt unverändert. Beispiel: ‹Viņa grib dziedāt›. Bei ‹vajag› steht oft ein Dativ, z. B. ‹Tev vajag mācīties›.
Nach Verben wie ‹varēt›, ‹drīkstēt›, ‹vajadzēt›/‹vajag› und ‹gribēt› steht im Lettischen der Infinitiv des Hauptverbs. Das finite Verb wird konjugiert, der Infinitiv bleibt unverändert. Beispiel: ‹Viņa grib dziedāt›. Bei ‹vajag› steht oft ein Dativ, z. B. ‹Tev vajag mācīties›.
Ein Beispiel
Wähle den Satz, in dem ‹gribēt› korrekt mit einem Infinitiv verwendet wird:
Richtig ist: ‹Viņš grib spēlēt futbolu›, weil das finite Verb ‹grib› vor dem Infinitiv ‹spēlēt› steht.
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50 Aufgaben
Zur Lerneinheit →Eigene Erklärung und eigene Übungsaufgaben von AmyMath. Fachlicher Bezugsrahmen: Lettisch. Die Themenzuordnung kann je Bundesland abweichen.
