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KLASSE 6 · LERNWISSEN

Nominativ und Akkusativ häufiger Nomen im Lettischen

So funktioniert es

Im Lettischen verändert sich die Endung eines Nomens je nach Fall. Der Nominativ, z. B. ‹zēns›, wird für das Subjekt eines Satzes verwendet, während der Akkusativ, z. B. ‹zēnu›, oft das direkte Objekt bezeichnet. Die Endungen hängen vom Genus und von der Deklination ab. Häufige Maskulina auf ‹-s› oder ‹-š› erhalten im Akkusativ Singular oft ‹-u›, z. B. ‹skolotājs› → ‹skolotāju›. Feminina auf ‹-a› erhalten im Akkusativ Singular oft ‹-u›, z. B. ‹grāmata› → ‹grāmatu›, und Feminina auf ‹-e› oft ‹-i›, z. B. ‹meitene› → ‹meiteni›. Die richtige Endung zeigt, welche Rolle das Nomen im Satz hat.

Merke
Im Lettischen steht das Subjekt meist im Nominativ, das direkte Objekt meist im Akkusativ. Im Singular werden häufige Maskulina auf ‹-s› oder ‹-š› im Akkusativ oft zu Formen auf ‹-u›, Feminina auf ‹-a› oft zu Formen auf ‹-u› und Feminina auf ‹-e› oft zu Formen auf ‹-i›.

Ein Beispiel

Wähle die richtige Form im Akkusativ: Ergänze ‹Es redzu ___.› mit der passenden Form von ‹zēns›.

Die richtige Antwort ist ‹zēnu›, weil in ‹Es redzu zēnu.› das direkte Objekt im Akkusativ steht.

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Eigene Erklärung und eigene Übungsaufgaben von AmyMath. Fachlicher Bezugsrahmen: Lettisch. Die Themenzuordnung kann je Bundesland abweichen.