Exoplaneten und Nachweismethoden – Grundlagen und Prinzipien
So funktioniert es
Exoplaneten sind Planeten außerhalb unseres Sonnensystems, die andere Sterne umkreisen. Sie werden mit verschiedenen Methoden nachgewiesen. Bei der Transitmethode sinkt die beobachtete Helligkeit eines Sterns leicht, wenn ein Planet vor ihm vorbeizieht. Bei der Radialgeschwindigkeitsmethode erkennt man die Bewegung des Sterns am Dopplereffekt in seinen Spektrallinien. Die Astrometrie misst kleine Positionsänderungen des Sterns am Himmel. Die direkte Abbildung versucht, den Planeten selbst sichtbar zu machen, meist im Infrarot und mit spezieller Technik, weil der Stern viel heller ist. Bei der Gravitationslinsenmethode wird das Licht eines Hintergrundsterns durch die Schwerkraft eines Vordergrundsystems vorübergehend verstärkt. Jede Methode hat Vor- und Nachteile und ist für bestimmte Planetentypen und Sternsysteme unterschiedlich gut geeignet.
Viele Exoplaneten werden indirekt nachgewiesen, weil sie im Vergleich zu ihren Sternen sehr lichtschwach sind. Transitmethode, Radialgeschwindigkeitsmethode und Astrometrie messen dabei Wirkungen des Planeten auf beobachtbare Eigenschaften seines Sterns. Die direkte Abbildung zeigt den Planeten selbst, und die Gravitationslinsenmethode nutzt die Ablenkung des Lichts eines Hintergrundsterns.
Ein Beispiel
Was zeigt die Transitmethode beim Nachweis eines Exoplaneten an?
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