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KLASSE 7 · LERNWISSEN

Gravitation und Umlaufbahnen – Grundprinzipien

So funktioniert es

Gravitation ist die gegenseitige Anziehung zwischen Massen. Sie hält Planeten auf ihren Bahnen um Sterne und sorgt dafür, dass Monde um Planeten kreisen. Die Anziehung wird bei größerer Entfernung schwächer und bei größerer Masse stärker. Umlaufbahnen entstehen, wenn ein Körper eine seitliche Geschwindigkeit hat und gleichzeitig durch die Gravitation zum Zentralkörper hingezogen wird. Bei Bahnen um denselben Zentralkörper gilt: Je größer der Abstand im Mittel ist, desto länger dauert meist ein Umlauf. Gravitation wirkt überall im Universum und ist für viele astronomische Phänomene verantwortlich.

Merke
Gravitation wirkt zwischen allen Massen und nimmt mit wachsender Entfernung ab. Eine Umlaufbahn entsteht, wenn die Gravitationskraft die Bewegungsrichtung eines Körpers ständig ablenkt, sodass er den Zentralkörper fortwährend umrundet, statt geradeaus weiterzufliegen oder direkt auf ihn zu fallen.

Ein Beispiel

Warum bleibt der Mond auf seiner Umlaufbahn um die Erde?

Der Mond bleibt auf seiner Umlaufbahn, weil die Erdgravitation ihn ständig zur Erde hin ablenkt, während er sich gleichzeitig seitlich weiterbewegt. So fällt er gewissermaßen dauernd an der Erde vorbei und umkreist sie.

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Eigene Erklärung und eigene Übungsaufgaben von AmyMath. Fachlicher Bezugsrahmen: Astronomie. Die Themenzuordnung kann je Bundesland abweichen.