Himmelsbewegungen aus Beobachtersicht – Grundprinzipien
So funktioniert es
Die scheinbaren Bewegungen von Sonne, Mond, Sternen und Planeten am Himmel entstehen durch die Rotation der Erde, ihren Umlauf um die Sonne und die Eigenbewegungen anderer Himmelskörper. Von der Erde aus scheinen viele Himmelsobjekte im Tagesverlauf von Osten nach Westen zu wandern. Diese tägliche Himmelsbewegung wird hauptsächlich durch die Erdrotation verursacht. Der Standort eines Beobachters auf der Erde beeinflusst, wie hoch Himmelskörper am Himmel stehen und wann sie sichtbar sind. Die Jahreszeiten entstehen durch die Neigung der Erdachse und den Umlauf der Erde um die Sonne. Dadurch ändern sich Sonnenstand und Tageslänge. Auf der Nordhalbkugel ist die Erdachse im Sommer zur Sonne hin und im Winter von ihr weg geneigt; auf der Südhalbkugel ist es umgekehrt.
Die scheinbare Bewegung von Himmelskörpern am Himmel ist das Ergebnis der Erdrotation und des Erdumlaufs sowie der eigenen Bewegungen dieser Körper. Was man sieht, hängt vom Standort und von der Tageszeit ab.
Ein Beispiel
Warum geht die Sonne für einen Beobachter auf der Erde im Osten auf und im Westen unter?
Jetzt selbst ausprobieren
50 Aufgaben
Zur Lerneinheit →Eigene Erklärung und eigene Übungsaufgaben von AmyMath. Fachlicher Bezugsrahmen: Astronomie. Die Themenzuordnung kann je Bundesland abweichen.
