Jahreszeiten und Erdachsenneigung – Grundlagen
So funktioniert es
Die Erde dreht sich in etwa 24 Stunden um ihre eigene Achse, die um etwa 23,5° gegen die Senkrechte zur Umlaufbahn geneigt ist. Diese Neigung bleibt im Jahresverlauf nahezu konstant, während die Erde die Sonne in einem Jahr umrundet. Dadurch ändert sich der Einfallswinkel der Sonnenstrahlen auf der Nord- und Südhalbkugel. Das führt zu den Jahreszeiten: Im Sommer steht die jeweilige Halbkugel zur Sonne geneigt (mehr Sonnenlicht, längere Tage), im Winter davon weg (weniger Sonnenlicht, kürzere Tage). Am Äquator sind die Unterschiede gering, an den Polen besonders stark.
Die Neigung der Erdachse verursacht die jahreszeitlichen Unterschiede in Tageslänge und Sonnenhöhe, weil sie bestimmt, wie steil die Sonne auf verschiedene Regionen der Erde scheint.
Ein Beispiel
Warum ist es im Sommer auf der Nordhalbkugel wärmer als im Winter?
Jetzt selbst ausprobieren
50 Aufgaben
Zur Lerneinheit →Eigene Erklärung und eigene Übungsaufgaben von AmyMath. Fachlicher Bezugsrahmen: Astronomie. Die Themenzuordnung kann je Bundesland abweichen.
