Kurzgeschichten und Erzählperspektive – Grundlegende Prinzipien
So funktioniert es
Kurzgeschichten sind kurze, meist fiktionale Erzähltexte mit wenigen Figuren, einem klaren Handlungsverlauf und oft einem offenen Ende. Sie konzentrieren sich auf einen entscheidenden Moment. Die Erzählperspektive bestimmt, aus welcher Sicht die Geschichte erzählt wird: auktorial (allwissend und oft kommentierend), personal (nah an der Wahrnehmung einer Figur), neutral (ohne Einblick in Gedanken und Gefühle) oder als Ich-Erzähler aus der Ich-Perspektive. Die Wahl der Perspektive beeinflusst, wie nah die Lesenden am Geschehen und an den Gefühlen der Figuren sind.
Die Erzählperspektive gibt an, von welchem Standpunkt aus eine Geschichte erzählt wird und wie viel die Lesenden über Gedanken, Gefühle und Wissen der Figuren erfahren. Auktoriale Erzähler wissen mehr als die Figuren, personale Erzähler bleiben nah bei einer Figur, neutrale Erzähler beschreiben vor allem äußerlich, und Ich-Erzähler berichten aus der eigenen Sicht.
Ein Beispiel
In welchem Satz ist die Ich-Erzähler-Perspektive eindeutig zu erkennen?
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50 Aufgaben
Zur Lerneinheit →Eigene Erklärung und eigene Übungsaufgaben von AmyMath. Fachlicher Bezugsrahmen: Deutsch. Die Themenzuordnung kann je Bundesland abweichen.
