KLASSE 8 · LERNWISSEN
Infinitivgruppen und Kommasetzung – Grundlagen und Anwendung
So funktioniert es
Infinitivgruppen sind Satzteile mit einem Infinitiv, meist mit ‹zu›, zum Beispiel ‹zu gewinnen›. Ein Komma muss stehen, wenn die Infinitivgruppe mit ‹um›, ‹ohne›, ‹statt›, ‹anstatt›, ‹außer› oder ‹als› eingeleitet wird, von einem Nomen abhängt oder durch ein hinweisendes Wort wie ‹darauf›, ‹daran› oder ‹es› angekündigt wird. In vielen anderen Fällen kann man ein Komma setzen, muss es aber nicht.
Merke
Trenne eine Infinitivgruppe mit Komma ab, wenn sie mit ‹um›, ‹ohne›, ‹statt›, ‹anstatt›, ‹außer› oder ‹als› eingeleitet wird, wenn sie von einem Nomen abhängt oder wenn sie durch ein hinweisendes Wort wie ‹darauf›, ‹daran› oder ‹es› angekündigt wird. In vielen anderen Fällen ist das Komma freigestellt.
Trenne eine Infinitivgruppe mit Komma ab, wenn sie mit ‹um›, ‹ohne›, ‹statt›, ‹anstatt›, ‹außer› oder ‹als› eingeleitet wird, wenn sie von einem Nomen abhängt oder wenn sie durch ein hinweisendes Wort wie ‹darauf›, ‹daran› oder ‹es› angekündigt wird. In vielen anderen Fällen ist das Komma freigestellt.
Ein Beispiel
In welchem Satz muss ein Komma stehen? A) ‹Er versprach(,) morgen zu kommen.› B) ‹Sie hatte den Wunsch(,) zu gewinnen.› C) ‹Wir hoffen(,) euch bald zu sehen.› D) ‹Ich glaube(,) ihn zu kennen.›
Lösung: B. Die Infinitivgruppe ‹zu gewinnen› hängt vom Nomen ‹Wunsch› ab; deshalb muss man schreiben: ‹Sie hatte den Wunsch, zu gewinnen.›
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Zur Lerneinheit →Eigene Erklärung und eigene Übungsaufgaben von AmyMath. Fachlicher Bezugsrahmen: Deutsch. Die Themenzuordnung kann je Bundesland abweichen.
