Nominalisierung und Großschreibung – Grundprinzipien
So funktioniert es
Nominalisierung bedeutet, dass Wörter anderer Wortarten, z. B. Verben oder Adjektive, als Substantive gebraucht werden. Dann schreibt man sie groß, etwa in ‹das Laufen› oder ‹das Gute›. Oft erkennt man Nominalisierungen an Signalwörtern wie Artikeln, etwa ‹der›, ‹die›, ‹das›, an Präpositionen mit Artikel wie ‹beim› oder ‹zum›, an Pronomen oder an Adjektivattributen. Großschreibung gilt außerdem für Eigennamen, Satzanfänge und feste Begriffe. Die richtige Großschreibung ist wichtig für die Rechtschreibung und das Textverständnis.
Wird ein Verb oder Adjektiv als Substantiv gebraucht, schreibt man es groß, z. B. in ‹das Schwimmen›, ‹beim Lesen› oder ‹das Neue›. Nominalisierte Wörter erkennt man oft an Artikeln, an Präpositionen mit Artikel, an Pronomen oder an Adjektivattributen davor.
Ein Beispiel
Welches Wort in ‹Das schnelle Laufen fiel ihm schwer.› ist nominalisiert und muss großgeschrieben werden?
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