s-Laute, Dehnung und Schärfung – Grundprinzipien
So funktioniert es
Im Deutschen unterscheidet man bei den s-Lauten vor allem einen stimmlosen Laut wie in ‹Haus› und einen stimmhaften Laut wie in ‹Rose›. Geschrieben werden diese Laute je nach Wort mit ‹s›, ‹ss› oder ‹ß›. Für das stimmlose ‹s› gilt als Grundregel: Nach einem kurzen betonten Vokal steht meist ‹ss›, nach einem langen Vokal oder Diphthong meist ‹ß›. Ein einfaches ‹s› steht oft für ein stimmhaftes ‹s›, in manchen Wörtern aber auch für ein stimmloses ‹s›, zum Beispiel in ‹Glas›. Dehnung bezeichnet die Kennzeichnung eines langen Vokals, oft durch ‹h›, Doppelvokal oder ‹ie›. Schärfung kennzeichnet meist einen kurzen betonten Vokal durch Doppelkonsonanten wie ‹ss›.
Prüfe zuerst, ob der Vokal vor dem s-Laut kurz oder lang ist und ob der s-Laut stimmlos oder stimmhaft gesprochen wird. Nach kurzem betonten Vokal schreibt man für ein stimmloses ‹s› meist ‹ss›, nach langem Vokal oder Diphthong meist ‹ß›. Ein einfaches ‹s› schreibt man häufig bei stimmhaftem Laut, in einigen Wörtern aber auch bei stimmlos gesprochenem Laut wie in ‹Glas›. Lange Vokale können außerdem durch ‹h›, Doppelvokal oder ‹ie› angezeigt werden.
Ein Beispiel
Welcher s-Laut steht im Wort ‹Fluss›?
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Zur Lerneinheit →Eigene Erklärung und eigene Übungsaufgaben von AmyMath. Fachlicher Bezugsrahmen: Deutsch. Die Themenzuordnung kann je Bundesland abweichen.
