KLASSE 6 · LERNWISSEN
Zeitformen im Textzusammenhang – Grundprinzipien
So funktioniert es
Zeitformen (Tempora) geben an, wann eine Handlung stattfindet: in der Gegenwart, in der Vergangenheit oder in der Zukunft. Im Deutschen gibt es sechs Zeitformen: Präsens, Präteritum, Perfekt, Plusquamperfekt, Futur I und Futur II. Die Wahl der Zeitform hängt vom Texttyp und vom Zusammenhang ab: In Berichten steht oft das Präteritum, in Gesprächen häufig das Präsens. Zeitformen helfen, Abläufe, Reihenfolgen und Beziehungen zwischen Handlungen deutlich zu machen, zum Beispiel in ‹Zuerst hatte sie gegessen, dann ging sie los.›
Merke
Die Zeitform muss zum Textzusammenhang passen: Sie zeigt, ob eine Handlung jetzt, früher oder später stattfindet und wie sie mit anderen Handlungen im Text zusammenhängt. Zum Beispiel steht in ‹Ich spiele heute Fußball.› das Präsens, in ‹Ich spielte gestern Fußball.› das Präteritum.
Die Zeitform muss zum Textzusammenhang passen: Sie zeigt, ob eine Handlung jetzt, früher oder später stattfindet und wie sie mit anderen Handlungen im Text zusammenhängt. Zum Beispiel steht in ‹Ich spiele heute Fußball.› das Präsens, in ‹Ich spielte gestern Fußball.› das Präteritum.
Ein Beispiel
In welcher Zeitform steht das Verb in ‹Ich gehe nach Hause›?
Das Verb ‹gehe› steht im Präsens, weil die Handlung in der Gegenwart passiert.
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50 Aufgaben
Zur Lerneinheit →Eigene Erklärung und eigene Übungsaufgaben von AmyMath. Fachlicher Bezugsrahmen: Deutsch. Die Themenzuordnung kann je Bundesland abweichen.
