Wörtliche Rede – Grundprinzipien
So funktioniert es
Die wörtliche Rede gibt wieder, was jemand genau sagt oder denkt. Sie steht in Anführungszeichen, zum Beispiel in ‹Mila sagte: „Heute regnet es.“›. Steht der Redebegleitsatz vor der wörtlichen Rede, folgt oft ein Doppelpunkt. Folgt der Redebegleitsatz nach der wörtlichen Rede, trennt man ihn meist mit einem Komma ab, zum Beispiel in ‹„Ich komme gleich“, sagte Ben.›. Fragezeichen und Ausrufezeichen stehen innerhalb der Anführungszeichen, wenn sie zur wörtlichen Rede gehören, zum Beispiel in ‹„Wo bist du?“, fragte Amir.› oder ‹„Komm her!“, rief sie.›. Beginnt die wörtliche Rede mit einem neuen Satz, schreibt man das erste Wort groß.
Setze Anführungszeichen um die wörtliche Rede. Vorangestellte Redebegleitsätze enden oft mit Doppelpunkt; nachgestellte oder eingeschobene Redebegleitsätze werden meist mit Kommas abgetrennt. Satzzeichen der gesprochenen Rede stehen innerhalb der Anführungszeichen. Beginnt die wörtliche Rede mit einem neuen Satz, schreibt man das erste Wort groß.
Ein Beispiel
In welchem Satz ist die wörtliche Rede korrekt geschrieben: ‹Lisa ruft: „Komm schnell!“› oder ‹Lisa ruft „komm schnell“!›?
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Zur Lerneinheit →Eigene Erklärung und eigene Übungsaufgaben von AmyMath. Fachlicher Bezugsrahmen: Deutsch. Die Themenzuordnung kann je Bundesland abweichen.
