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KLASSE 5 · LERNWISSEN

Wörtliche Rede – Grundprinzipien

So funktioniert es

Die wörtliche Rede gibt wieder, was jemand genau sagt oder denkt. Sie steht in Anführungszeichen, zum Beispiel in ‹Mila sagte: „Heute regnet es.“›. Steht der Redebegleitsatz vor der wörtlichen Rede, folgt oft ein Doppelpunkt. Folgt der Redebegleitsatz nach der wörtlichen Rede, trennt man ihn meist mit einem Komma ab, zum Beispiel in ‹„Ich komme gleich“, sagte Ben.›. Fragezeichen und Ausrufezeichen stehen innerhalb der Anführungszeichen, wenn sie zur wörtlichen Rede gehören, zum Beispiel in ‹„Wo bist du?“, fragte Amir.› oder ‹„Komm her!“, rief sie.›. Beginnt die wörtliche Rede mit einem neuen Satz, schreibt man das erste Wort groß.

Merke
Setze Anführungszeichen um die wörtliche Rede. Vorangestellte Redebegleitsätze enden oft mit Doppelpunkt; nachgestellte oder eingeschobene Redebegleitsätze werden meist mit Kommas abgetrennt. Satzzeichen der gesprochenen Rede stehen innerhalb der Anführungszeichen. Beginnt die wörtliche Rede mit einem neuen Satz, schreibt man das erste Wort groß.

Ein Beispiel

In welchem Satz ist die wörtliche Rede korrekt geschrieben: ‹Lisa ruft: „Komm schnell!“› oder ‹Lisa ruft „komm schnell“!›?

Richtig ist ‹Lisa ruft: „Komm schnell!“›, weil der Redebegleitsatz vor der wörtlichen Rede steht, die Rede in Anführungszeichen steht und das Ausrufezeichen zur wörtlichen Rede gehört.

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