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KLASSE 10 · LERNWISSEN

Kalter Krieg und Blockbildung – Grundprinzipien

So funktioniert es

Der Kalte Krieg bezeichnet die politische, wirtschaftliche und militärische Konfrontation zwischen den USA und der Sowjetunion nach dem Zweiten Weltkrieg bis etwa 1991. Es kam nicht zu einem direkten Krieg zwischen den beiden Supermächten, sondern zu Stellvertreterkonflikten, Wettrüsten, Propaganda und Krisen. Viele Staaten ordneten sich einem westlichen Block unter Führung der USA oder einem östlichen Block unter Führung der Sowjetunion zu. Militärisch standen sich dabei vor allem die NATO (ab 1949) und der Warschauer Pakt (ab 1955) gegenüber. Daneben gab es auch blockfreie bzw. nichtgebundene Staaten. Wichtige Ereignisse waren unter anderem die Berlin-Blockade, die Kubakrise und die Gründung der beiden Militärbündnisse.

Merke
Der Kalte Krieg war geprägt von der Gegnerschaft zweier Machtblöcke, gegenseitigem Misstrauen, Wettrüsten und Stellvertreterkonflikten. Viele Staaten gehörten einem der beiden Blöcke an, einige blieben jedoch blockfrei.

Ein Beispiel

Was war das Hauptmerkmal der Blockbildung im Kalten Krieg?

Kennzeichnend war die Einordnung vieler Staaten in zwei gegensätzliche Machtblöcke unter Führung der USA und der Sowjetunion. Daraus entstanden politische, wirtschaftliche und militärische Bündnisse, auch wenn einige Staaten blockfrei blieben.

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Eigene Erklärung und eigene Übungsaufgaben von AmyMath. Fachlicher Bezugsrahmen: Geschichte. Die Themenzuordnung kann je Bundesland abweichen.