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KLASSE 9 · LERNWISSEN

Widerstand und Handlungsspielräume im Nationalsozialismus – Grundprinzipien

So funktioniert es

Im Nationalsozialismus war Widerstand gegen das Regime gefährlich und insgesamt selten, aber es gab verschiedene Formen: offenen Protest, Verweigerung, Sabotage, das Verbreiten verbotener Informationen und versteckte Hilfe für Verfolgte. Handlungsspielräume bezeichnet die begrenzten Möglichkeiten, die Einzelne trotz Diktatur noch hatten, um zu handeln, zu helfen oder sich zu verweigern. Widerstand konnte individuell erfolgen, zum Beispiel durch Georg Elser oder durch Menschen, die Verfolgte versteckten, und kollektiv, zum Beispiel durch die „Weiße Rose“ oder die Verschwörer des 20. Juli 1944 aus Teilen des Militärs und des Staatsapparats. Die Motive reichten von moralischer, religiöser und politischer Überzeugung bis zu militärischen oder patriotischen Gründen. Die Repression durch das NS-Regime schränkte Handlungsspielräume stark ein, hob sie aber nicht vollständig auf.

Merke
Widerstand im Nationalsozialismus umfasste verschiedene Formen und Motive; Handlungsspielräume sind die begrenzten Möglichkeiten, trotz Überwachung und Verfolgung zu handeln oder sich dem Regime zu widersetzen.

Ein Beispiel

Welche der folgenden Gruppen war ein Beispiel für organisierten Widerstand gegen das NS-Regime?

Die „Weiße Rose“ war eine studentische Widerstandsgruppe, die mit Flugblättern gegen das NS-Regime protestierte. Sie ist ein Beispiel für organisierten Widerstand.

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