Verfolgung, Antisemitismus und Holocaust – Grundprinzipien
So funktioniert es
Der Holocaust bezeichnet die systematische Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland und seine Helfer. Die Verfolgung begann ab 1933 mit Diskriminierung, Entrechtung und Ausgrenzung und radikalisierte sich besonders ab 1941 zum Massenmord. Antisemitismus, also die Feindschaft gegenüber Juden, war ein zentrales Element der NS-Ideologie. Die Verfolgung führte über Gewalt, Ghettoisierung und Deportationen zum Massenmord, unter anderem durch Massenerschießungen und in Vernichtungslagern. Auch andere Gruppen wurden verfolgt, etwa Sinti und Roma, Menschen mit Behinderungen, politische Gegner, Homosexuelle und Zeugen Jehovas. Historische Quellen, Zeitzeugenberichte und Forschung helfen, die Ereignisse zu rekonstruieren und einzuordnen.
Antisemitismus und der Holocaust sind als historisch belegte, systematisch geplante und durchgeführte Verbrechen des NS-Regimes zu erkennen und in ihren Stufen (Diskriminierung, Entrechtung, Deportation, Ermordung) zu unterscheiden.
Ein Beispiel
Was bedeutete der Begriff "Endlösung der Judenfrage" im nationalsozialistischen Sprachgebrauch?
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Zur Lerneinheit →Eigene Erklärung und eigene Übungsaufgaben von AmyMath. Fachlicher Bezugsrahmen: Geschichte. Die Themenzuordnung kann je Bundesland abweichen.
