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KLASSE 7 · LERNWISSEN

Reformation und Konfessionen – Grundprinzipien

So funktioniert es

Die Reformation begann im frühen 16. Jahrhundert, als Martin Luther Kritik an der katholischen Kirche übte. Seine 95 Thesen von 1517 führten zu einer Spaltung des westlichen Christentums in verschiedene Konfessionen, insbesondere Katholizismus und Protestantismus. Die Reformation hatte religiöse, politische und gesellschaftliche Folgen: Es entstanden neue Glaubensrichtungen, Machtverhältnisse verschoben sich, und es kam zu Konflikten wie den Religionskriegen. Die Konfessionen unterschieden sich in Glaubensinhalten, Gottesdienstformen und Kirchenorganisation. Der Augsburger Religionsfrieden von 1555 regelte im Heiligen Römischen Reich vor allem das Zusammenleben von katholischen und lutherischen Territorien.

Merke
Die Reformation veränderte die religiöse und politische Ordnung Europas, indem sie zur Entstehung verschiedener Konfessionen führte und das Verhältnis zwischen Kirche und Staat neu bestimmte.

Ein Beispiel

Welches Ereignis gilt als Auslöser der Reformation?

Martin Luther veröffentlichte 1517 seine 95 Thesen gegen den Ablasshandel. Das war der Auslöser der Reformation, weil dadurch eine breite Diskussion über die Kirche begann.

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Eigene Erklärung und eigene Übungsaufgaben von AmyMath. Fachlicher Bezugsrahmen: Geschichte. Die Themenzuordnung kann je Bundesland abweichen.