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KLASSE 8 · LERNWISSEN

Wasser und zwischenmolekulare Kräfte – Grundprinzipien

So funktioniert es

Wasser ist ein Molekül aus zwei Wasserstoff- und einem Sauerstoffatom (H2O). Es ist ein polares Molekül, da die Elektronen ungleichmäßig verteilt sind. Zwischen den Molekülen wirken verschiedene zwischenmolekulare Kräfte: Wasserstoffbrückenbindungen (zwischen H und O in benachbarten Wassermolekülen), Dipol-Dipol-Kräfte (zwischen polaren Molekülen) und Van-der-Waals-Kräfte (zwischen allen Molekülen, besonders bei unpolaren). Diese Kräfte beeinflussen die Eigenschaften von Wasser, wie den hohen Siedepunkt, die Oberflächenspannung und die Löslichkeit.

Merke
Zwischenmolekulare Kräfte entstehen durch Anziehung zwischen Molekülen, wobei Wasserstoffbrückenbindungen besonders stark sind und bei Molekülen mit H an F, O oder N auftreten.

Ein Beispiel

Welcher Bindungstyp hält die einzelnen Wassermoleküle im flüssigen Wasser zusammen?

Zwischen den Wassermolekülen wirken Wasserstoffbrückenbindungen. Diese entstehen, weil das Wasserstoffatom eines Moleküls vom Sauerstoffatom eines anderen Moleküls angezogen wird. Das ist stärker als reine Dipol-Dipol-Kräfte.

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