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KLASSE 8 · LERNWISSEN

Elektronenpaarbindung – Grundprinzipien

So funktioniert es

Die Elektronenpaarbindung (kovalente Bindung) entsteht, wenn zwei Atome – meist Nichtmetallatome – ein oder mehrere Elektronenpaare gemeinsam nutzen. Dadurch erreichen die Atome meist eine stabile Außenschale; Wasserstoff erfüllt dabei die Duettregel. Ein gemeinsames Elektronenpaar bildet eine Einfachbindung, zwei gemeinsame Elektronenpaare eine Doppelbindung und drei gemeinsame Elektronenpaare eine Dreifachbindung. Im Unterschied zur Ionenbindung werden die Elektronen nicht vollständig übertragen. Häufig entstehen dabei Moleküle, bei manchen Stoffen aber auch räumliche Atomnetzwerke.

Merke
Bei der Elektronenpaarbindung teilen zwei Atome – meist Nichtmetallatome – ein oder mehrere Elektronenpaare, statt Elektronen vollständig zu übertragen.

Ein Beispiel

Welches der folgenden Teilchen ist durch eine Elektronenpaarbindung verbunden?

Das Wasserstoffmolekül (H2) ist durch eine Elektronenpaarbindung verbunden, weil zwei Wasserstoffatome ein Elektronenpaar gemeinsam nutzen.

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