Kernspaltung und Kernfusion – Grundprinzipien
So funktioniert es
Kernspaltung ist die Aufspaltung schwerer Atomkerne (z. B. Uran-235) in kleinere Kerne unter Freisetzung von Energie und Neutronen. Kernfusion ist die Verschmelzung leichter Atomkerne (z. B. Wasserstoffisotope) zu einem schwereren Kern, wobei ebenfalls Energie frei wird. Beide Prozesse setzen aufgrund des Massendefekts nach Einsteins Formel E=mc² große Energiemengen frei. Spaltung wird in Kernkraftwerken genutzt, Fusion findet in Sternen statt. Für Fusion sind extrem hohe Temperaturen und Drücke nötig. Beide Prozesse unterscheiden sich in Voraussetzungen, Produkten und Gefahren.
Kernspaltung teilt schwere Kerne und setzt Energie sowie Neutronen frei; Kernfusion verschmilzt leichte Kerne zu schwereren unter Energieabgabe. Beide nutzen den Massendefekt zur Energiegewinnung, unterscheiden sich aber in Bedingungen und Anwendungen.
Ein Beispiel
Welcher Prozess findet hauptsächlich in der Sonne statt: Kernspaltung oder Kernfusion?
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