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KLASSE 9 · LERNWISSEN

Beschleunigte Bewegung – Grundprinzipien

So funktioniert es

Beschleunigte Bewegung beschreibt eine Bewegung, bei der sich die Geschwindigkeit eines Körpers ändert. Dabei kann sich der Betrag der Geschwindigkeit ändern oder ihre Richtung. Die Beschleunigung a gibt an, wie stark sich die Geschwindigkeit pro Zeit ändert: a = Δv/Δt. Sie ist eine vektorielle Größe und wird durch eine resultierende Kraft verursacht. Bei geradliniger Bewegung mit konstanter Beschleunigung gelten feste Zusammenhänge: v = v₀ + a·t und s = s₀ + v₀·t + 0,5·a·t². Startet ein Körper aus dem Stand am Ort s₀ = 0, vereinfacht sich das zu v = a·t und s = 0,5·a·t². Beim freien Fall ohne Luftwiderstand ist die Beschleunigung näherungsweise konstant nach unten gerichtet.

Merke
Beschleunigung bedeutet Änderung der Geschwindigkeit pro Zeit. Bei gleichmäßiger Beschleunigung ist a konstant; dann kann man mit v = v₀ + a·t und s = s₀ + v₀·t + 0,5·a·t² rechnen. Ob ein Körper schneller oder langsamer wird, hängt davon ab, wie die Beschleunigung im Verhältnis zur Bewegungsrichtung gerichtet ist.

Ein Beispiel

Ein Auto fährt mit 10 m/s und beschleunigt gleichmäßig in 5 Sekunden auf 30 m/s. Wie groß ist die Beschleunigung?

Die Beschleunigung berechnet sich aus a = (v_end - v_start)/t = (30 m/s - 10 m/s)/5 s = 4 m/s². Das Auto beschleunigt mit 4 m/s².

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