Messunsicherheit und Versuchsauswertung: Grundprinzipien
So funktioniert es
Messunsicherheit beschreibt, wie genau ein Messergebnis abgeschätzt werden kann. Jede Messung hat eine Unsicherheit, weil Messgeräte nur begrenzt genau sind und äußere Einflüsse wirken können. Die Unsicherheit wird oft als ±-Wert angegeben. Bei mehreren Messungen derselben Größe kann man den Mittelwert bestimmen und die Streuung der Werte betrachten. Bei der Versuchsauswertung unterscheidet man zufällige Fehler und systematische Fehler, vergleicht Messergebnisse sinnvoll und rundet passend zur Unsicherheit.
Keine Messung ist vollkommen exakt. Ergebnisse werden mit einer passenden Unsicherheit angegeben, zum Beispiel als Messwert ± Unsicherheit. Wiederholte Messungen helfen vor allem dabei, zufällige Schwankungen zu beurteilen; systematische Fehler verschwinden dadurch nicht automatisch. Mittelwert, Streuung und sinnvolles Runden gehören zur Auswertung.
Ein Beispiel
Ein Lineal hat eine kleinste Teilung von 1 mm. Im Unterricht wird die Ableseunsicherheit als eine halbe kleinste Teilung angenommen. Du misst eine Länge und liest 12,30 cm ab. Wie gibst du das Ergebnis mit Unsicherheit an?
Jetzt selbst ausprobieren
50 Aufgaben
Zur Lerneinheit →Eigene Erklärung und eigene Übungsaufgaben von AmyMath. Fachlicher Bezugsrahmen: Physik. Die Themenzuordnung kann je Bundesland abweichen.
