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KLASSE 8 · LERNWISSEN

Spezifische Wärmekapazität – Grundprinzipien

So funktioniert es

Die spezifische Wärmekapazität c gibt an, wie viel Wärmeenergie benötigt wird, um 1 kg eines Stoffes um 1 K zu erwärmen. Sie ist eine Stoffeigenschaft und wird in J/(kg·K) angegeben. Für viele Schulaufgaben gilt näherungsweise Q = m·c·ΔT, wenn kein Phasenwechsel stattfindet und c im betrachteten Temperaturbereich als ungefähr konstant angenommen werden kann. Dabei ist m die Masse und ΔT die Temperaturänderung. Bei gleicher Wärmezufuhr hängt die Temperaturänderung von der Masse und vom Stoff ab. Die spezifische Wärmekapazität ist nicht einfach von der Stoffmenge abhängig.

Merke
Wenn kein Phasenwechsel stattfindet und c im betrachteten Temperaturbereich näherungsweise konstant ist, verwende Q = m·c·ΔT oder umgestellt ΔT = Q/(m·c). Vergleiche bei Aufgaben immer Wärmemenge, Masse und Stoff.

Ein Beispiel

1 kg Wasser und 1 kg Öl erhalten dieselbe Wärmemenge. Welcher Stoff erwärmt sich stärker?

Der Stoff mit der kleineren spezifischen Wärmekapazität erwärmt sich stärker, denn bei gleicher Wärmemenge gilt ΔT = Q/(m·c).

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