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KLASSE 10 · LERNWISSEN

Homöostase und Regelkreise – Grundprinzipien

So funktioniert es

Homöostase bezeichnet die Fähigkeit von Lebewesen, innere Bedingungen trotz wechselnder äußerer Einflüsse stabil zu halten. Dies geschieht durch Regelkreise, die aus Sensoren (Messfühler), einem Regelzentrum und Effektoren (Stellgliedern) bestehen. Sensoren erfassen den Istwert, das Regelzentrum vergleicht diesen mit dem Sollwert und steuert die Effektoren, um Abweichungen auszugleichen. Negative Rückkopplung sorgt dafür, dass Veränderungen entgegengewirkt wird. Beispiele sind die Regulation der Körpertemperatur, des Blutzuckerspiegels oder des Wasserhaushalts.

Merke
Ein biologischer Regelkreis hält einen bestimmten Wert (z.B. Temperatur, pH) durch Rückmeldung (Feedback) und Gegensteuerung konstant; Sensoren messen, das Regelzentrum vergleicht, Effektoren korrigieren.

Ein Beispiel

Was passiert, wenn der Blutzuckerspiegel nach einer Mahlzeit steigt?

Der erhöhte Blutzuckerspiegel wird von Sensoren erkannt. Das Regelzentrum (Bauchspeicheldrüse) setzt Insulin frei, wodurch Zellen Zucker aufnehmen und der Spiegel sinkt. So wird der Sollwert wieder erreicht.

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