Genotyp, Phänotyp und Erbgänge – Grundprinzipien
So funktioniert es
Der Genotyp ist die genetische Ausstattung eines Organismus, während der Phänotyp die beobachtbaren Merkmale beschreibt. Die Ausprägung des Phänotyps wird durch den Genotyp und Umweltfaktoren beeinflusst. Erbgänge beschreiben, wie Gene beziehungsweise Allele bei der Fortpflanzung weitergegeben werden. Bei einfachen dominant-rezessiven Erbgängen zeigt sich ein dominantes Allel im heterozygoten Zustand im Phänotyp, während ein rezessives Merkmal nur bei zwei rezessiven Allelen auftritt. Homozygot bedeutet, dass beide Allele eines Gens gleich sind, heterozygot, dass sie unterschiedlich sind. Die Mendelschen Regeln beschreiben typische Vererbungsmuster bei solchen einfachen Erbgängen.
Der Genotyp bestimmt zusammen mit Umweltfaktoren den Phänotyp. Bei einem einfachen dominant-rezessiven Erbgang reicht ein dominantes Allel für die Ausprägung des dominanten Merkmals, während ein rezessives Merkmal nur auftritt, wenn beide Allele rezessiv sind.
Ein Beispiel
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