Indirekte Aussagen und eindeutige Textbezüge auf Lettisch
So funktioniert es
Indirekte Aussagen werden im Lettischen häufig mit ‹ka› eingeleitet. Die Wortstellung im Nebensatz bleibt oft nahe an der eines Aussagesatzes. Für klare Textbezüge muss aus dem Satz oder dem Kontext eindeutig erkennbar sein, worauf sich Pronomen wie ‹viņš›, ‹viņa›, ‹tas› oder ‹tā› beziehen. Wenn ein Pronomen missverständlich wäre, kann der Name oder das Nomen wiederholt werden. Ein eindeutiges Beispiel ist ‹Anna teica Jānim, ka viņa ieradīsies rīt.› Hier verweist ‹viņa› klar auf ‹Anna›, weil die andere genannte Person ‹Jānim› maskulin ist.
Indirekte Aussagen werden oft mit ‹ka› eingeleitet, zum Beispiel in ‹Anna teica Jānim, ka viņa kavēsies.› Für eindeutige Bezüge muss im Kontext klar sein, worauf sich ‹viņš›, ‹viņa›, ‹tas› oder ‹tā› beziehen. Falls nötig, wiederholt man im Lettischen das Nomen oder den Eigennamen, zum Beispiel in ‹Marta paskaidroja Līgai, ka Marta pabeigs projektu vakarā.›
Ein Beispiel
Welche Variante ist korrekt und eindeutig: ‹Anna teica Jānim, ka viņa ieradīsies rīt.› oder ‹Anna teica Jānim, viņa ieradīsies rīt.›?
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50 Aufgaben
Zur Lerneinheit →Eigene Erklärung und eigene Übungsaufgaben von AmyMath. Fachlicher Bezugsrahmen: Lettisch. Die Themenzuordnung kann je Bundesland abweichen.
