Pronomen und eindeutige Satzbezüge im Lettischen
So funktioniert es
Pronomen sind Wörter, die für Nomen oder Nominalgruppen stehen und Wiederholungen vermeiden. Im Lettischen gibt es Personalpronomen wie ‹es›, ‹tu›, ‹viņš›, ‹viņa›, ‹mēs›, ‹jūs›, ‹viņi›, ‹viņas› sowie Demonstrativpronomen wie ‹šis›, ‹šī›, ‹šie›, ‹šīs› und ‹tas›, ‹tā›, ‹tie›, ‹tās›. Die richtige Form hängt vom Bezug und von der Satzfunktion ab. Unklare Pronomen können Missverständnisse auslösen. Zum Beispiel bezieht sich in ‹Anna lasa grāmatu. Tā ir interesanta.› das Wort ‹tā› eindeutig auf ‹grāmata›. Dagegen bezieht sich in ‹Anna lasa grāmatu. Viņa ir ieinteresēta.› das Wort ‹viņa› auf ‹Anna›. Auch reflexive Formen wie ‹sevi› und das reflexive Possessivpronomen ‹savs› verweisen auf das Subjekt.
Im Lettischen muss ein Pronomen zum Bezugswort und zur Satzfunktion passen. Person und Numerus müssen stimmen; Genus wird dort beachtet, wo die Form es ausdrückt, etwa bei ‹viņš›/‹viņa› oder ‹šis›/‹šī›. Der Kasus richtet sich nach der Rolle im Satz oder nach der Rektion. Demonstrativpronomen wie ‹šis› und ‹tas› helfen, den Bezug klar zu machen. Reflexive Formen wie ‹sevi› und ‹savs› beziehen sich auf das Subjekt.
Ein Beispiel
Worauf bezieht sich ‹tā› im Satz ‹Anna nolika grāmatu uz galda. Tā ir veca.›?
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50 Aufgaben
Zur Lerneinheit →Eigene Erklärung und eigene Übungsaufgaben von AmyMath. Fachlicher Bezugsrahmen: Lettisch. Die Themenzuordnung kann je Bundesland abweichen.
