Kasus und Kongruenz in erweiterten Sätzen (Lettisch) – Grundlagen und Anwendung
So funktioniert es
Im Lettischen werden im Satzgebrauch in der Regel sechs Kasusformen unterschieden; zusätzlich gibt es die Anredeform (Vokativ). Kasus bestimmen die Funktion von Nomen, Pronomen und Adjektiven im Satz. Die Kongruenz bedeutet, dass Adjektive und Pronomen sich in Kasus, Numerus und Genus an das Nomen anpassen. Beispielsweise steht im Satz ‹Es redzu skaistu māju› das Adjektiv ‹skaistu› im Akkusativ Singular Femininum, weil ‹māju› ebenfalls im Akkusativ Singular Femininum steht. Falsche Kasus- oder Kongruenzformen führen zu grammatikalisch falschen Sätzen. In erweiterten Sätzen mit mehreren Satzgliedern oder Nebensätzen muss man besonders auf die richtige Anpassung achten, z. B. im Satz ‹Es dāvinu draudzenei skaistu ziedu pušķi›.
Das Adjektiv und das Nomen müssen im Satz in Kasus, Numerus und Genus übereinstimmen. Der Kasus wird durch die Funktion im Satz bestimmt (Subjekt, Objekt, etc.).
Ein Beispiel
Wähle die grammatikalisch richtige Variante: ‹Es nopirku ___ grāmatu.›
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50 Aufgaben
Zur Lerneinheit →Eigene Erklärung und eigene Übungsaufgaben von AmyMath. Fachlicher Bezugsrahmen: Lettisch. Die Themenzuordnung kann je Bundesland abweichen.
