Kasusformen häufiger Singular- und Pluralnomen im Lettischen
So funktioniert es
Im Lettischen werden bei Nomen im Schulkontext meist sechs Kasusformen und zusätzlich der Vokativ behandelt. Für dieses Thema sind besonders Nominativ (Wer/Was), Genitiv (Wessen), Dativ (Wem), Akkusativ (Wen/Was) und Lokativ (Wo?) wichtig. Die Endungen der Nomen ändern sich je nach Kasus und Numerus (Singular oder Plural). Zum Beispiel: ‹skola› (Nominativ Singular), ‹skolas› (Genitiv Singular oder Nominativ Plural), ‹skolā› (Lokativ Singular), ‹skolām› (Dativ Plural). Verbindungen mit ‹ar› können eine Instrumentalbedeutung haben, bilden aber im heutigen Lettisch keine eigene regelmäßige Endungsreihe als selbstständiger Kasus.
Die Kasusendung eines Nomens richtet sich nach der grammatischen Funktion im Satz (Subjekt, Objekt, Besitz, Ort usw.) und nach Singular oder Plural. Die Endungen sind je nach Deklination unterschiedlich, aber häufige Muster lassen sich erkennen. Auch Präpositionen beeinflussen die Form: Nach ‹par› steht im Singular meist der Akkusativ, zum Beispiel in ‹par skolu›, im Plural aber die Dativform, zum Beispiel in ‹par skolām›. Bei Verbindungen mit ‹ar› erscheint im Plural ebenfalls die Dativform.
Ein Beispiel
Wie lautet der Genitiv Singular von ‹draugs› (Freund)?
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Zur Lerneinheit →Eigene Erklärung und eigene Übungsaufgaben von AmyMath. Fachlicher Bezugsrahmen: Lettisch. Die Themenzuordnung kann je Bundesland abweichen.
