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KLASSE 7 · LERNWISSEN

Dativ im Lettischen: Empfänger und einfache Zustandsangaben

So funktioniert es

Im Lettischen wird der Dativ benutzt, um den Empfänger einer Handlung oder eines Gegenstandes auszudrücken, ähnlich wie im Deutschen. Außerdem steht der Dativ bei einigen Zustandsangaben, zum Beispiel um auszudrücken, wie es jemandem geht. Beispiele: ‹Es dodu grāmatu māsai.› (Ich gebe der Schwester ein Buch), ‹Man ir auksti.› (Mir ist kalt). Der Dativ wird durch Endungen markiert, die je nach Nomen und Deklinationsklasse unterschiedlich sind; häufige Endungen sind zum Beispiel ‹-am›, ‹-ai›, ‹-iem›, ‹-ām›.

Merke
Der Dativ wird im Lettischen verwendet, um den Empfänger (wem?) einer Handlung oder einen Zustand (wie geht es wem?) auszudrücken. Die Form richtet sich nicht nur nach Genus und Numerus, sondern auch nach der Deklinationsklasse des Nomens.

Ein Beispiel

Wähle die richtige Dativform von ‹draugs›: ‹Es rakstu ___ vēstuli.›

Die richtige Form ist ‹draugam›, weil ‹draugs› männlich ist und hier im Singular im Dativ die Endung ‹-am› bekommt: ‹Es rakstu draugam vēstuli.›

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Eigene Erklärung und eigene Übungsaufgaben von AmyMath. Fachlicher Bezugsrahmen: Lettisch. Die Themenzuordnung kann je Bundesland abweichen.