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KLASSE 5 · LERNWISSEN

Nomen im Nominativ: Geschlecht und Zahl im Lettischen

So funktioniert es

Im Lettischen gibt es zwei grammatische Geschlechter: maskulin (männlich) und feminin (weiblich). Die meisten maskulinen Nomen enden im Nominativ Singular auf ‹-s› oder ‹-š›, z. B. ‹zēns› (Junge), ‹draugs› (Freund). Viele feminine Nomen enden im Nominativ Singular auf ‹-a› oder ‹-e›, z. B. ‹skola› (Schule), ‹meitene› (Mädchen). Im Nominativ Plural enden maskuline Nomen oft auf ‹-i›, z. B. ‹zēni›, und feminine Nomen oft auf ‹-as› oder ‹-es›, z. B. ‹skolas›, ‹meitenes›. Einige Ausnahmen existieren, aber diese Muster helfen bei vielen Grundwörtern. Die richtige Geschlechts- und Zahlenform ist wichtig für die Satzbildung.

Merke
Maskuline Nomen enden im Nominativ Singular meist auf ‹-s› oder ‹-š›, feminine oft auf ‹-a› oder ‹-e›. Im Nominativ Plural enden maskuline Nomen häufig auf ‹-i›, feminine häufig auf ‹-as› oder ‹-es›. Die Endung hilft also, Geschlecht und Zahl des Nomens zu erkennen.

Ein Beispiel

Welches Wort ist maskulin und steht im Nominativ Plural: ‹draugi› oder ‹skola›?

‹draugi› ist maskulin und steht im Nominativ Plural, da es die häufige maskuline Pluralendung ‹-i› hat. ‹skola› ist feminin Singular.

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Eigene Erklärung und eigene Übungsaufgaben von AmyMath. Fachlicher Bezugsrahmen: Lettisch. Die Themenzuordnung kann je Bundesland abweichen.