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KLASSE 9 · LERNWISSEN

Sternentwicklung und Endstadien – Grundlagen und Prinzipien

So funktioniert es

Sterne entstehen aus Gas- und Staubwolken (Nebel) durch Gravitation. Nach der Zündung der Kernfusion im Kern beginnt die Hauptreihenphase, in der Wasserstoff zu Helium verschmilzt. Die Masse eines Sterns bestimmt seine Entwicklung: massearme Sterne werden zu Weißen Zwergen, massereiche durchlaufen Supernovae und werden zu Neutronensternen oder Schwarzen Löchern. Das Hertzsprung-Russell-Diagramm zeigt die Entwicklungspfade. Endstadien unterscheiden sich durch Masse, Temperatur und Dichte. Die Lebensdauer eines Sterns hängt von seiner Masse ab: je massereicher, desto kürzer lebt er.

Merke
Die Entwicklung und das Endstadium eines Sterns hängen wesentlich von seiner Anfangsmasse ab. Massearme Sterne enden als Weiße Zwerge, massereiche als Neutronenstern oder Schwarzes Loch. Die Kernfusion bestimmt die Hauptphase, danach folgen je nach Masse unterschiedliche Stadien.

Ein Beispiel

Was passiert mit einem Stern wie unserer Sonne, nachdem der Wasserstoff im Kern verbraucht ist?

Nach dem Verbrauch des Wasserstoffs im Kern bläht sich die Sonne zu einem Roten Riesen auf, stößt ihre äußeren Hüllen ab und bleibt als Weißer Zwerg zurück. Dies ist typisch für massearme Sterne.

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