KLASSE 7 · LERNWISSEN
Modus und indirekte Rede – Grundprinzipien
So funktioniert es
Im Deutschen gibt es drei Modi: Indikativ (Wirklichkeitsform), Imperativ (Befehlsform) und Konjunktiv (Möglichkeitsform). Die indirekte Rede wird meist im Konjunktiv I gebildet, um wiederzugeben, was jemand gesagt hat, ohne es direkt zu zitieren. Der Konjunktiv II wird oft verwendet, wenn der Konjunktiv I mit dem Indikativ identisch ist oder wenn Irrealität ausgedrückt werden soll. Pronomen sowie Zeit- und Ortsangaben müssen nur dann angepasst werden, wenn sich die Perspektive ändert.
Merke
Die indirekte Rede wird im Deutschen meist mit dem Konjunktiv I gebildet; ist dieser mit dem Indikativ identisch, wird oft der Konjunktiv II verwendet. Pronomen sowie Zeit- und Ortsangaben werden nur dann angepasst, wenn die neue Perspektive das verlangt.
Die indirekte Rede wird im Deutschen meist mit dem Konjunktiv I gebildet; ist dieser mit dem Indikativ identisch, wird oft der Konjunktiv II verwendet. Pronomen sowie Zeit- und Ortsangaben werden nur dann angepasst, wenn die neue Perspektive das verlangt.
Ein Beispiel
Wie lautet die indirekte Rede von: ‹Er sagt: „Ich gehe morgen ins Kino.“›?
Indirekte Rede: ‹Er sagt, er gehe morgen ins Kino.› Begründung: Der Konjunktiv I von ‹gehen› ist ‹gehe›. Die Zeitangabe ‹morgen› kann hier unverändert bleiben, weil keine neue zeitliche Perspektive genannt ist.
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