Aktiv und Passiv – Grundprinzipien und Erkennungsmerkmale
So funktioniert es
Im Deutschen unterscheidet man Aktiv und Passiv. Im Aktiv nennt der Satz meist den Handelnden als Subjekt. Im Vorgangspassiv steht der Vorgang im Mittelpunkt; häufig wird dabei das Akkusativobjekt des Aktivsatzes zum Subjekt, während der Handelnde mit einer Ergänzung mit ‹von› genannt werden kann, aber nicht genannt werden muss. Das Vorgangspassiv bildet man mit einer Form von ‹werden› und dem Partizip II. Daneben gibt es das Zustandspassiv mit ‹sein› und Partizip II. Nicht alle Verben bilden ein persönliches Passiv; bei manchen ist nur ein unpersönliches Passiv möglich.
Frage zuerst, wer handelt und worauf die Handlung gerichtet ist. Aktiv zeigt den Handelnden, Passiv lenkt den Blick auf Vorgang oder Ergebnis. Das Vorgangspassiv erkennt man an ‹werden› + Partizip II, das Zustandspassiv an ‹sein› + Partizip II.
Ein Beispiel
Welcher Satz steht im Passiv? A) ‹Der Hund beißt den Mann.› B) ‹Der Mann wird vom Hund gebissen.› C) ‹Der Hund wird bellen.› D) ‹Der Mann hat Angst vor dem Hund.›
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Zur Lerneinheit →Eigene Erklärung und eigene Übungsaufgaben von AmyMath. Fachlicher Bezugsrahmen: Deutsch. Die Themenzuordnung kann je Bundesland abweichen.
