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KLASSE 7 · LERNWISSEN

Frühe Neuzeit und gesellschaftlicher Wandel – Grundprinzipien

So funktioniert es

Die Frühe Neuzeit (ca. 1500–1800) war in Europa eine Zeit tiefgreifender Veränderungen. Technische Neuerungen wie der Buchdruck, Entdeckungsfahrten, die Reformation sowie Wachstum von Handel und Städten beeinflussten Gesellschaft, Wirtschaft und Politik. Das Bürgertum gewann in vielen Regionen an Bedeutung, die Macht der Kirche wurde in Frage gestellt, und in vielen Staaten prägten Fürsten ihre Herrschaft stärker aus. Die ständische Ordnung blieb zwar bestehen, doch Bildung, wirtschaftliche Entwicklung und neue Ideen sorgten in Teilen der Gesellschaft für mehr Beweglichkeit und Wandel. Die Zeit war von Konflikten, aber auch von Fortschritten in Wissenschaft, Handel und Bildung geprägt.

Merke
Gesellschaftlicher Wandel in der Frühen Neuzeit bedeutet, dass sich Lebensweisen, wirtschaftliche Chancen und Machtverhältnisse durch technische, religiöse, politische und wirtschaftliche Entwicklungen veränderten, auch wenn die ständische Ordnung weiterhin wichtig blieb.

Ein Beispiel

Welcher technische Fortschritt ermöglichte in der Frühen Neuzeit eine schnellere Verbreitung von Wissen?

Der Buchdruck ermöglichte, dass Bücher schneller und günstiger produziert werden konnten. Dadurch konnten mehr Menschen lesen und sich informieren. Deshalb ist der Buchdruck die richtige Antwort.

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Eigene Erklärung und eigene Übungsaufgaben von AmyMath. Fachlicher Bezugsrahmen: Geschichte. Die Themenzuordnung kann je Bundesland abweichen.