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KLASSE 7 · LERNWISSEN

Renaissance und Humanismus – Grundprinzipien

So funktioniert es

Die Renaissance (ca. 14.–16. Jahrhundert) war eine kulturelle Bewegung, die in Italien begann und sich in vielen Teilen Europas verbreitete. Sie war geprägt von der neuen Beschäftigung mit der Antike, von Veränderungen in Kunst und Wissenschaft sowie von einem gewandelten Menschenbild. Der Humanismus war vor allem eine Bildungsbewegung: Gelehrte beschäftigten sich intensiv mit antiken Sprachen und Texten und betonten die Bedeutung von Bildung, Vernunft und verantwortlichem Handeln. Wichtige Persönlichkeiten dieser Zeit waren zum Beispiel Leonardo da Vinci, Michelangelo und Erasmus von Rotterdam. Die Erfindung des Buchdrucks förderte die Verbreitung von Texten und neuen Ideen. Renaissance und Humanismus beeinflussten Kunst, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft nachhaltig.

Merke
Renaissance und Humanismus stehen für die neue Beschäftigung mit der Antike, die hohe Wertschätzung von Bildung und Vernunft sowie für die Vorstellung, dass Menschen ihre Fähigkeiten entfalten und verantwortlich handeln können.

Ein Beispiel

Welche Eigenschaft ist typisch für das Menschenbild des Humanismus?

Typisch ist, dass der Mensch als vernunftbegabtes Wesen mit individuellen Fähigkeiten und Verantwortung gesehen wird. Der Humanismus betonte Bildung, Würde und Entwicklungsmöglichkeiten des Menschen, ohne Religion grundsätzlich abzulehnen.

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