Polymere und Kunststoffrecycling – Grundprinzipien
So funktioniert es
Polymere sind Makromoleküle, die aus vielen gleichartigen oder ähnlichen kleinen Molekülen (Monomeren) aufgebaut sind. Diese Bausteine werden durch chemische Reaktionen zu langen Ketten oder zu vernetzten Strukturen verbunden. Kunststoffe sind meist synthetische Polymere und werden wegen ihrer unterschiedlichen Eigenschaften vielseitig eingesetzt. Je nach Aufbau unterscheidet man z. B. Thermoplaste, Elastomere und Duroplaste. Gebrauchte Kunststoffe werden gesammelt, sortiert und verwertet, um Ressourcen zu schonen und Umweltbelastungen zu verringern. Wichtige Recyclingwege sind mechanisches und chemisches Recycling; daneben gibt es die energetische Verwertung, bei der Kunststoffe verbrannt werden, um Energie zu gewinnen. Nicht alle Kunststoffe sind gleich gut recycelbar.
Polymere entstehen durch die chemische Verknüpfung vieler Monomere. Der Aufbau eines Kunststoffs bestimmt seine Eigenschaften und auch, ob er eher mechanisch recycelt, chemisch zerlegt oder nur energetisch verwertet werden kann.
Ein Beispiel
Warum lassen sich Thermoplaste meist leichter mechanisch recyceln als Duroplaste?
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