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KLASSE 9 · LERNWISSEN

Elektrolyse als Modell – Grundprinzipien und Anwendungen

So funktioniert es

Die Elektrolyse ist ein chemischer Prozess, bei dem elektrische Energie genutzt wird, um eine nicht spontan ablaufende chemische Reaktion zu erzwingen. Dabei werden Ionen in einer Lösung oder Schmelze durch Anlegen einer Gleichspannung zu den Elektroden gezogen, wo sie Elektronen aufnehmen oder abgeben (Reduktion bzw. Oxidation). Die Elektrolyse wird zur Gewinnung und Reinigung von Metallen, zur Herstellung von Gasen wie Wasserstoff und Sauerstoff sowie zur Galvanisierung eingesetzt. Die Begriffe Anode (Pluspol, Oxidation) und Kathode (Minuspol, Reduktion) sind zentral.

Merke
Bei der Elektrolyse wandern Kationen zur Kathode (Reduktion) und Anionen zur Anode (Oxidation); elektrische Energie ermöglicht die Umkehrung spontaner Redoxvorgänge.

Ein Beispiel

Welche Teilchen wandern bei der Elektrolyse einer Kupfersulfatlösung zur Kathode?

Kupferionen (Cu2+) wandern zur Kathode, weil sie dort Elektronen aufnehmen und zu Kupfer reduziert werden.

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