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KLASSE 6 · LERNWISSEN

Aggregatzustandsänderungen im Modell – Grundlagen und Anwendungen

So funktioniert es

Aggregatzustandsänderungen sind physikalische Prozesse, bei denen ein Stoff von einem Aggregatzustand (fest, flüssig, gasförmig) in einen anderen übergeht. Im Teilchenmodell werden diese Zustände durch das Verhalten und die Anordnung der Teilchen erklärt: In festen Stoffen sind die Teilchen dicht gepackt und schwingen an festen Plätzen, in Flüssigkeiten sind sie beweglicher und in Gasen weit voneinander entfernt und bewegen sich frei. Wichtige Zustandsänderungen sind Schmelzen, Erstarren, Verdampfen, Kondensieren, Sublimieren und Resublimieren. Diese Prozesse verändern nicht die chemische Zusammensetzung des Stoffes.

Merke
Aggregatzustandsänderungen entstehen durch Energiezufuhr oder Energieabgabe. Dabei ändern sich Beweglichkeit und Anordnung der Teilchen, aber die Teilchenart bleibt gleich.

Ein Beispiel

Welche Aggregatzustandsänderung beschreibt den Übergang von Wasser zu Wasserdampf?

Das ist das Verdampfen. Dabei nehmen die Wasserteilchen Energie auf und gehen vom flüssigen in den gasförmigen Zustand über.

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