Elektromagnete und Elektromotoren – Grundprinzipien
So funktioniert es
Ein Elektromagnet ist eine Spule aus Draht, durch die elektrischer Strom fließt und so ein Magnetfeld erzeugt. Die Stärke des Magnetfelds hängt von der Stromstärke, der Windungszahl und dem Spulenkern ab. Elektromotoren wandeln elektrische Energie in mechanische Bewegung um, indem sie die Kraftwirkung von Magnetfeldern auf stromdurchflossene Leiter nutzen. Der Motor enthält typischerweise einen drehbaren Anker (Rotor) und einen festen Magneten oder Elektromagneten (Stator). Die Richtung der Kraft auf einen stromdurchflossenen Leiter im Magnetfeld ergibt sich aus der sogenannten „Linken-Hand-Regel“.
Ein stromdurchflossener Leiter erzeugt ein Magnetfeld. Bei einer Spule beziehungsweise einem Elektromagneten werden Richtung und Stärke des Magnetfelds unter anderem durch Stromrichtung, Stromstärke, Windungszahl und Kernmaterial beeinflusst. Elektromotoren nutzen die Kraftwirkung zwischen Magnetfeld und stromdurchflossenen Leitern, um Bewegung zu erzeugen.
Ein Beispiel
Was passiert mit der Stärke des Magnetfelds eines Elektromagneten, wenn die Stromstärke verdoppelt wird (alle anderen Bedingungen bleiben gleich)?
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