Druck in Festkörpern und Flüssigkeiten – Grundprinzipien
So funktioniert es
Druck ist die Kraft pro Fläche: p = F/A. Bei Festkörpern hängt der Druck davon ab, wie groß die wirkende Kraft und wie groß die Kontaktfläche ist. In ruhenden Flüssigkeiten wirkt der Druck in alle Richtungen und nimmt mit der Tiefe zu. Der zusätzliche Druck durch eine Flüssigkeitssäule hängt von der Dichte der Flüssigkeit, der Erdbeschleunigung und der Tiefe ab. Druck wird in Pascal (Pa) gemessen. Typische Anwendungen sind z. B. Schneeschuhe auf Schnee oder der zunehmende Wasserdruck beim Tauchen.
Für Festkörper gilt: p = F / A. Für den zusätzlichen hydrostatischen Druck in einer ruhenden Flüssigkeit gilt: p = ρ·g·h. Dabei ist ρ die Dichte, g die Erdbeschleunigung und h die Tiefe unter der Flüssigkeitsoberfläche.
Ein Beispiel
Ein Koffer übt eine Gewichtskraft von 200 N auf den Boden aus und steht auf einer Fläche von 0,5 m². Wie groß ist der Druck unter dem Koffer?
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