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KLASSE 10 · LERNWISSEN

Genotyp, Phänotyp und Erbgänge – Grundprinzipien

So funktioniert es

Der Genotyp ist die genetische Ausstattung eines Organismus, während der Phänotyp die beobachtbaren Merkmale beschreibt. Die Ausprägung des Phänotyps wird durch den Genotyp und Umweltfaktoren beeinflusst. Erbgänge beschreiben, wie Gene beziehungsweise Allele bei der Fortpflanzung weitergegeben werden. Bei einfachen dominant-rezessiven Erbgängen zeigt sich ein dominantes Allel im heterozygoten Zustand im Phänotyp, während ein rezessives Merkmal nur bei zwei rezessiven Allelen auftritt. Homozygot bedeutet, dass beide Allele eines Gens gleich sind, heterozygot, dass sie unterschiedlich sind. Die Mendelschen Regeln beschreiben typische Vererbungsmuster bei solchen einfachen Erbgängen.

Merke
Der Genotyp bestimmt zusammen mit Umweltfaktoren den Phänotyp. Bei einem einfachen dominant-rezessiven Erbgang reicht ein dominantes Allel für die Ausprägung des dominanten Merkmals, während ein rezessives Merkmal nur auftritt, wenn beide Allele rezessiv sind.

Ein Beispiel

Welche Aussage beschreibt den Unterschied zwischen Genotyp und Phänotyp am besten?

Der Genotyp ist die genetische Information, der Phänotyp das beobachtbare Merkmal. Beispiel: Eine Pflanze mit Genotyp Aa (A = dominant, a = rezessiv) zeigt im Phänotyp das dominante Merkmal, auch wenn sie ein rezessives Allel trägt.

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